Kröten überqueren wieder die Fahrbahnen
Burgenlandkreis stellt Krötenzäune und Warnschilder auf
Im Frühjahr begeben sich Kröten und andere Amphibien, wie zum Beispiel Erd- und Wechselkröten, Teich- und Grasfrösche sowie Berg- und Teichmolche, auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Damit die Tiere diese wohlbehalten erreichen und sie unterwegs nicht von Fahrzeugen erfasst werden, stellt der Burgenlandkreis derzeit an elf potenziellen Gefahrenstellen Krötenzäune mit einer Gesamtlänge von 2.890 Metern sowie Warnschilder auf. Diese Maßnahmen dienen gleichermaßen der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, da die überfahrenen Tiere eine erhöhte Rutschgefahr darstellen.
Das Umweltamt des Burgenlandkreises bittet alle Kraftfahrer für den Zeitraum der Amphibienwanderung, der etwa sechs bis acht Wochen umfasst, besonders vorsichtig zu fahren und die Warnschilder zu beachten. Insbesondere in den späten Abend- und frühen Morgenstunden sind die Tiere aktiv und für Verkehrsteilnehmer nur schwer zu erkennen.
Der Burgenlandkreis wird beim Ablesen und Transportieren der Kröten über die Straßen von ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten, Mitgliedern von Naturschutzverbänden sowie weiteren ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern unterstützt.
Anlage: Übersicht der Krötenzäune