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Schloß Heuckewalde

Schloß Heuckewalde mit Schloßkirche

Urkundlich erwähnt wird der Ort Hoychenwaldt bereits 1152 als Besitz des Klosters Posa bei Zeitz. 1156 erfolgte vermutlich der Baubeginn des Bergfrieds für eine kastellartige Burganlage. Durch den hohen Wehrturm (erbaut 1250-1370) konnte man nachweisen, dass das Schloss ursprünglich ein Wehrbau war, der umgrenzt durch Sümpfe und Wasser sich als Wasserburg auszeichnete. Die Mönche von Kloster Posa erbauten 1168-1169 die Kirche des Dorfes. Die jetzige Kirche entstand erst im Mittelalter. Die Burg wird zum ersten Mal 1318 im Zusammenhang mit einem Vergleich um den Besitz von Heuckewalde zwischen dem Langrafen Friedrich d. Gebissenen und Bischof Heinrich von Naumburg-Zeitz erwähnt.

Im 14.Jh. wurde es als Jagd- und Lustschloss der Bischöfe von Naumburg genutzt. Danach wurde es verkauft und als Wohnanlage genutzt. Möglicherweise während des ersten Viertels des 18. JH. wurde die Burg unter den Besitzern Bernhard von Pflugk und dessen Sohn Georg zum bestehenden Wohnschloss umgebaut. 1945 sind die letzten Eigentümer die Familie von Herzenberg enteignet worden, die Gemeinde wurde Rechtsträger und in den 90-er Jahren Eigentümer. Während der DDR-Zeit nutzte man das Schloss als Schule, Kindergarten, Kindergrippe, Schulküche, Gemeindeamt und zu Wohnzwecken. Seit aber die vorangegangenen Nutzer ausgezogen sind, steht das Schloss leer und verfällt .

Die Kirche dagegen konnte von 1995-2001 aufwendig saniert und ihrer Nutzung wieder übergeben werden. Hier befindet sich ein einzigartiger Altar. Er ist mit seinem Bildprogramm und seiner Werktechnik ein Unikat im gesamten mitteldeutschen Raum aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Am 25.04.03 hat sich der Förderverein "Schloss Heuckewalde" e.V. gegründet. Er hat sich die Erhaltung und die Nutzung des Schlosses und des Schlossparkes auf seine Fahnen geschrieben. Monatlich einmal öffnet er am 2.Sonnabendnachmittag 15.00 Uhr das Tor zur Schlossbesichtigung mit einer barocken Stuckdecke in der Galerie und zum Turm-besteigen. Dieser ist seit seiner Sanierung am Anfang der 90-ziger Jahre wieder begehbar. Nach dem Aufstieg wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt.
1152 wurde das Schloß erstmals urkundlich erwähnt. Die Mönche von Kloster Posa erbauten 1168- 1169 die Kirche des Dorfes und die Kapelle in Kleinpörthen. Aber erst im Mittelalter entstand die jetzige Kirche. Durch den hohen Wehrturm konnte man nachweisen, dass das Schloß ursprünglich ein Wehrbau war das umgrenzt durch Sümpfe und Wasser sich als Wasserburg auszeichnete. Die Aufschrift des noch heutig erhaltenen mit Schnitzwerk verzierten Schrankes, ist darauf zurück zu führen, dass Georg Pflug 1606 der Besitzer des Schloßes war. Durch die Vertreibung der Familie Herzenberg, den letzten Eigentümern, wurde die Gemeinde Rechtsträger und durch Zuordnung in den 90-er Jahren Eigentümer. Die Familie von Herzenberg, kommt noch heute zur Grabstätte um das Andenken der Verstorbenen zu bewahren.

1250-1370 entstand der Wartturm oder Bergfried mit dem 42m hohen Aufsatz, der heute nach Sanierungsarbeiten wieder begehbar ist.

Das Schloß Heuckewalde wurde im Februar 2011 verkauft und es sind derzeit keine Besichtigungen möglich.

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